Metrik und Grammatik
In der Metrik kommt viel vor.
Dieser Vers hat etwas Finsteres; das sehen Sie schon am Gleichklang der Vokale, die alle auf „r“ enden.
Dieses Metrum ist die Asklepiadeische Strophe; es gibt davon drei Arten, und wenn wir noch eine dazu nehmen, vier.
Jede Ode von Horaz ist durch vier teilbar.
Rythmus ist die musikalisch recitativische Darstellung eines Gedichtes.
Der spanische Bühnenvers ist der vierfüssige Trochäus mit Assonanzen; das können Sie in jedem spanischen Drama sehen, z.B. in Herder’s „Cid“. Dort finden Sie zwar keine Assonanzen, aber vierfüssige Trochäen.
Litotes heißt auf deutsch Extenuation.
Wenn man etwas zuerst Stehendes zuletzt setzt, und dann die Satzfolge umkehrt, so ist das ein Chiasmus.
Wenn man die Absicht hat, ein Bein zu brechen, setzt man den Konjunktiv.
„Kinder“ und „Knaben“ bedeutet fast dasselbe, nur dass man unter Ersteren auch Mädchen versteht, was bei Letzterem seltener der Fall ist.
Den Konjunktiv gebraucht man, wenn man aufgeregt ist.
Der Dativ steigert den Sarkasmus.
Im Griechischen drückt der Vocal „o“ eine wiederholte Stimmung aus.
Interpunktionen sind Zeichen, die den Sinn in ein anderes Fach bringen.
Ein Satz mit ungeschickter Interpunktion kommt mir wie ein gemischter Zug vor.
Metapher ist etwas, wo man etwas sagt, bevor man es sagt.
Personifikation ist das, wenn man sich zu einer anderen Person macht, und dann glaubt, man ist diese Person.
Der wahre Dichter schreibt im Indikativ.
In einer Tragödie soll kein Superlativ vorkommen.
